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Projektprüfung
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Vom 25.-28.02.03 haben wir an unserer Schule eine PPp (Probe-Projektprüfung)für die SchülerInnen unserer beiden neunten Hauptschulklassen durchgeführt. Meine Kollegin und ich, als Klassenlehrkräfte, haben in den letzten Wochen eine ausführliche Dokumentation dazu erstellt. Eine kurze Fassung befindet sich auf dieser Site. Ausführlicher berichten wir in unserer Druckschrift: |
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Projektprüfung
2003 an der Nibelungenschule Hofheim,
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"Projektphasen" |
Zeitplan |
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| 1. Themenfindung, 2. Gruppenbildung, 3. Betreuungslehrkräfte |
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Vorbereitung
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wöchentliche Projektstunde mit Betreuungslehrkräften |
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Durchführung |
Projektwoche mit 4 x 4 Stunden Zeit (vorwiegend) an Nachmittagen in der Schule zur Bearbeitung der Themen in Gruppen |
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Präsentation |
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2.
Die Arbeit soll in Gruppen erfolgen. Dreiergruppen werden als optimal
angesehen. Das heißt, dass sich jede Gruppe auf ein Thema einigen muss.
Während der Arbeit ist Teamfähigkeit dadurch besonders wichtig. 3. Jeder Gruppe soll eine Lehrkraft zur Betreuung zur Verfügung stehen. Das kann je nach Thema ein/e Fachlehrer/in sein oder auch der/ die Klassenlehrer/in. 5. Diese wird vom Schulleiter genehmigt. Erst dann kann die Erarbeitung beginnen. 6.
Ist das Gruppenthema klar, kann die erste Phase der Materialbeschaffung
beginnen ( Bibliothek, Bücher, Internet, Fachleute, usw.) 7..
Da der Arbeitsprozess der Gruppe für sie selbst , die betreuenden Lehrkräfte
und auch die Prüfungskommission nachvollziehbar sein muss, führt jede
Gruppe ein Arbeitstagebuch. (Formblätter erhält jede Gruppe) 8./9/10
Während der Durchführungsphase erfolgt die Gruppenarbeit an 4 Nachmittagen
(in Ausnahmen auch morgens) in der Schule, weil dort Hilfsmittel, wie
Material, Computer, Werkzeug usw. zur Verfügung stehen. Betreuende LehrerInnen
stehen mit Rat zur Seite, möglichst ohne tätigen Einfluss auf den Fortgang
der Arbeit zu nehmen. 11.
Während der Präsentationstermine stellt jede Gruppe die Ergebnisse ihrer
Arbeit in 15 bis 30 Minuten vor. Das Arbeitstagebuch wird ebenfalls vorgelegt. 12./13
Jeder Gruppe stellt anschließend ihre Einschätzung der Ergebnisse vor
der Jury dar. Ebenso stellt sie ihre Einschätzung des gesamten Arbeitsprozesses
dar. (15-30 Minuten) Die Bewertung der einzelnen SchülerInnen erfolgt nach der Prüfung. Bewertet wird das gesamte Projekt. Die einzelnen Prüfungsteile werden vorher gewichtet. Der individuelle Anteil jedes/r SchülerIn an der Gruppenarbeit zählt. Es gibt eine verbale Beurteilung als Anhang am Zeugnis und eine Ziffernote. (Deren Eintrag erfolgt in diesem Schuljahr auf Wunsch.) |
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Die AGs und ihre
Vorhaben
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"Projekttage"
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Präsentation
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| Am "Reitsport" fanden Denise, Nadine und Tamara Interesse. Sie kamen durch ihr Hobby zum Thema. Vorgestellt wurden Dressurreiten, Springreiten und Westernreiten unter den Gesichtspunkten: Geschichte, Pferde, Ausstattung, Kleidung und Ausbildung von Pferd und Reiter.
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| Die Arbeitsgemeinschaft "Angelsport" bestand aus vier Jungen, von denen zwei aktiv diesem Hobby nachgehen. Andreas F., Andreas Sch., Florian und Timo berichteten über Körperbau und Lebensraum von Fischen, Ausrüstung des Anglers und Köder.
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| Für das Leben des "Rappers Tupac", Gangster mit Herz und Gedichteschreiber,interessierten sich Bilgen und Kevser. Sie erzählten von seiner Herkunft, seinem Tod, seiner Musik, seinen Gedichten und der "Seven Day-Theorie", wonach er seine "Wiederkehr" plane.
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Kim, Svenja und Valea befragten Goßeltern und andere ältere Leute, die den Nationalsozia-lismus miterlebt hatten,zur "Hitlerjugend" und dem "Leben von Frauen". Sie stellten die Person Hitlers da und gaben wieder, wie Zeitzeugen aus ihrer Sicht, das Erlebte wahrnahmen.
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Dorothee, Ina, Nadine G., Sandrine und Tamara gaben einen kurzen Ablauf der allgemeinen Tanzentwicklung wieder. Weiterhein erklärten sie fünf Standardtänze, und führten deren Grundschritt jeweils vor um sie abschließend mit den Männern der Jury einzuüben.
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| Die Gruppe Street- Skateboard bestand aus Alexander, Daniel und Tobias. Sie berichteten über die Entwicklung des Skate-boards, die Entstehung verschiedener Jugendkulturen, einschlägige Firmen der Branche, zeigten einen selbst gedrehten Videofilm und führten Skate-Tricks vor. | ![]() |
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Mit Moderner (deutscher) Musik beschäftigten sich Jennifer, Natascha und Sigrid. Sie erstellten eine Zeitleiste der Musikstile, führten Näheres über Pop, Hip- Hop und Techno aus und stellten jeweils Vertreter der Richtung vor. Abschließend berichteten sie über Ergebnisse einer Beliebtheitsumfrage unter SchülerInnen unserer Schule.
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Einige
Schlussfolgerungen nach unserer "Projektprüfung" Was
wir jetzt durchgeführt haben, ist letztlich nicht zu benennen als
"Projektarbeit" oder "Projektprüfung" (siehe
z. B Gudjons, Hänsel u.a. ) sondern als "intensiv betreute Arbeit
in frei gewählten Kleingruppen mit verstärkter Tendenz zur Selbstständigkeit
bei der Auswahl ihrer Vorhaben, deren Erarbeitung und Präsentation
sowie nachfolgender Bewertung". Für die Umsetzung von Projektarbeit
im alltäglichen Unterricht der Klassen ab Klasse 5. der Hauptschule
lässt der Ablauf der PPp allerdings nur bedingt Rückschlüsse
zu: Beobachtung und Bewertung der
einzelnen Phasen der "Projektprüfung" bleiben problematisch: |
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"Projekt-Kür"
als Schülervorführung und Klassenabend
Abfolge der Präsentationen der AGs 1. Street Skateboard Pause (Go -Kart -Gewinnfahrten*) 6. Tupac - Gangsta-Rapper mit Herz *
Wir verkaufen Lose für 50 Cent. Es gibt 13 Gewinn -Lose. Während der eigentlichen
"Projektpräsentation" hatten wir keine Gäste zugelassen,
damit die NeuntklässlerInnen sich ordentlich auf ihre Vorstellung
konzentrieren konnten. Auch für die Jury (Prüfungskommission)
war es von Vorteil, ohne Störung Beobachtungen und Bewertungen, Vornoten
und Endnoten diskutieren und festlegen zu können. Andererseits gab
es gute Gründe, die Ergebnisse der AGs einer Öffentlichkeit
vorzustellen. Donnerstag: 03.04.03 Gleich früh um
acht begann die Vorstellung der AGs. Die Klassen 5, 6 und 7 waren samt
Klassenlehrerinnen als Zuschauer anwesend. Die 8. Klasse war leider im
Praktikum. Für sie wäre die Anschauung besonders wichtig gewesen.
Als es ernst wurde, hatten einige der SchülerInnen ein bis zwei Tage
vorher doch noch mal ihr Konzept in die Hand genommen und geprobt. Gewinn
Niete Danach stellten noch vier Gruppen ihre Themen vor: Die beiden Tupac-Girls beeindruckten einmal mehr durch ihren durchorganisierten und synchron angelegten Vortrag. Angelsportler und Musikexpertinnen brachten ihre Themen eher besser als bei der Prüfung rüber. Am Ende mussten die beiden Reiter-Mädchen, die durch das Fehlen einer Mitschülerin so schon gehandicapt waren, ziemlich gegen die wachsende Ungeduld der MitschülerInnen kämpfen. Sie standen das aber tapfer durch. Schließlich wurde dem Publikum mit neun Vorträgen auch viel zugemutet. Und uns Lehrkräfte verwunderte dessen Disziplin schon eher. Offensichtlich hatte den MitschülerInnen aus den anderen Klassen der Morgen gut gefallen. Einige erklärten ihren Lehrerinnen, so etwas würden sie auch gerne machen. Freitag 04.04.03:
Klassenabend: Cirka 40 Besucher- Eltern,
Geschwister auch ehemalige SchülerInnen hatten Interesse an der Vorführung
der "Projektergebnisse". Wie tags zuvor stellten alle AGs nochmals
ihre Arbeit vor. Auch das eher erwachsene Publikum applaudierte kräftig.
Dies war um so mehr gerechtfertigt, als die Präsentationen durchweg
erneut verbessert waren. Der Erfolg bei den Erwachsenen tat den Jugendlichen
offensichtlich gut. "Es ist ein richtig tolles Gefühl, vor den
Eltern zu stehen", meinte einer der Jungen. So war das ganze ein
prima Erfolg und ein gelungener Abschluss vor den Osterferien. |